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NORDSTADT ARKADEN
Die letzte Unterschrift ist erfolgt“, erklärte Uwe Lehmkuhl am Dienstag im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Grundstücke seien jetzt unter Dach und Fach. Damit wäre der Weg frei für das Projekt zwischen Bahn und Großer Straße. Die Häuser vom ehemaligen Aldi-Gebäude bis zum Haus, in dem einst der Quelle-Shop untergebracht war, sollen weichen. Neu entstehen soll dann ein an der Stirn zur Großen Straße dreigeschossiger Neubau. Gesamtinvestitionssumme: Rund 6,5 Millionen Euro. Beim Neubau, so Werner Lürwer, mache man sich ein natürliches Gefälle von rund drei Metern von der Bahn bis zur Großen Straße hin zunutze. Das ermögliche den ebenerdigen Zugang von der Großen Straße in das Erdgeschoss der „Arkaden“, wo auf 3500 Quadratmetern Einzelhandel in Teilflächen (zum Beispiel Shop-in-Shop-System) angesiedelt werden soll. Ebenso könne auch das erste Geschoss vom rückwärtigen Gelände aus ebenerdig erreicht werden. Hier soll ein Lebensmittelmarkt mit rund 1500 Quadratmetern angesiedelt werden. 150 Parkplätze stehen dafür im hinteren Bereich des Neubaus zur Verfügung, der Verkehr läuft wie bisher über die Mauritiusstraße. Über die Fußgängerbrücke, die über die Bahn führt, seien aber auch noch weitere 250 Parkplätze in der Nähe vorhanden, so Lehmkuhl. Besonders viel Wert legt Uwe Lehmkuhl darauf, dass die Anbindung der „Nordstadt-Arkaden“ an die Fußgängerzone Große Straße einen fließenden Übergang darstellt. Dazu soll es anstelle der Ampel großzügige Fußgängerüberwege geben. Ein weitere Vorschlag ist, den Verkehr durch Grünflächen in der Straßenmitte zu beruhigen. Vorbild könnte die Situation Krahnstraße/Dielinger Straße in Osnabrück sein. Ziel sei die enge Verknüpfung der Innenstadtbereiche.
Lehmkuhl möchte mit den „Arkaden“ ein
„architektonisch hochwertiges Gebäude schaffen“. Nur in einem solchen,
lichtdurchfluteten Objekt, sei das Einkaufserlebnis möglich, das Kunden
heutzutage wünschten. Und natürlich auch die Einzelhändler. Es gebe bereits
mehrere Interessenten, so Lehmkuhl. Während es auf der 1500 Quadratmeter großen
Fläche nach Möglichkeit ein Frischemarkt sein sollte, seien auf der
3500-Quadratmeter-Fläche im Erdgeschoss auch drei oder vier Mieter denkbar, zum
Beispiel aus den Branchen Textil oder Elektroartikel. Text und Bild IVZ |
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Aktionsgemeinschaft Große Straße, 49477 Ibbenbüren
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